5 wichtige Tips für die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung - Finanzservice Leibenzeder - Versicherungsmakler Emmendingen || Freiburg Leibenzeder Finanzservice

5 Tips für die richtige Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung

Alle nach 1961 geborenen erhalten vom Staat keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Wer daher im Leistungsfall seinen gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten will, der muss privat vorsorgen. Es muss zudem jede zumutbare Arbeit angenommen werden die noch ausgeübt werden kann. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente erhält zudem nur noch derjenige, der weniger als drei Stunden täglich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.


Tipp 1: Je früher je besser – Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst früh abschließen

Es ist ratsam sich so früh wie möglich zu versichern. Es ist wie immer im Bereich der biometrischen Risiken. Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger ist der Beitrag für die gewählten Rentenhöhe der Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Grund ist einfach: Die jüngere Generation ist meistens noch deutlich gesünder und fitter und hat nur selten mit Vorerkrankungen zu kämpfen. Wer sich erst nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung erkundigt wenn das Risiko schon deutlich gestiegen, und „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist", für den ist der Schutz vor Berufsunfähigkeit deutlich teurer, oder muss mit Leistungsausschlüssen oder Zuschlägen rechnen.


Tipp 2: Vorvertragliche Anzeigepflicht und die Gesundheitsfragen

Vor jedem Vertragsabschluss steht die Prüfung durch die Gesellschaft und die Beantwortung der Gesundheitsfragen durch den Interessenten. Das Unternehmen führt die sogenannte Risikoprüfung durch. Der Interessent muss Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand, gefährlichen Hobbys oder Vorerkrankungen beantworten. Werden hier wissentlich falsche Antworten gegeben, bleibt der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei. Dies ist die sogenannte Vorvertragliche Anzeigepflicht. Aus diesem Grund ist es immens wichtig sich bei der Beantwortung der Fragen Zeit zu nehmen und entsprechende Krankenakten beim Hausarzt anzufordern, um auch wirklich nichts zu vergessen.


Tipp 3: Die richtige Höhe macht´s - maximal 80 Prozent des Nettoverdienstes absichern

Vor dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht die Ermittlung der richtigen Absicherungshöhe. Die Höhe ist individuell vereinbar. Dennoch sollte sich die angestrebte Berufsunfähigkeitsrente am letzten Einkommen orientieren. Die meisten Gesellschaften sichern in der Regel maximal 80% des Nettoverdienstes ab.


Tipp 4: Nachversicherungsgarantien im Laufe der Zeit – Bedarf anpassen

Da heutzutage niemand mehr sein Leben lang in einem Job bleibt und häufigere Berufswechsel stattfinden kann sich der Bedarf im Laufe des Lebens ändern. Nicht nur durch gestiegenes Einkommen, auch durch Familienzuwachs oder den Erwerb einer Immobilie kann sich der Bedarf ändern. Aus diesem Grund sollte, auch vor dem Hintergrund der Inflation eine jährliche Beitragsdynamik eingebaut werden und gleichzeitig auf entsprechende Nachversicherungsgarantien geachtet werden.Der Vorteil liegt auf der Hand: Mit der Dynamisierung und den entsprechenden Garantien findet keine erneute Gesundheitsprüfung statt, was gerade mit zunehmendem Alter von entscheidender Bedeutung sein kann.


Tipp 5: Risiko nicht unterschätzen

Meinst tritt der Leistungsfall völlig unerwartet mitten im Berufsleben ein. Das Durchschnittsalter derjenigen die eine Leistung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen müssen, liegt bei 47 Jahren. Auch dieses noch „junge" Alter spricht dafür sich zeitnah und in jungen Jahren um eine entsprechende Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit zu entscheiden.


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