Rechnungszinsänderung ab 1.1.2017 - Finanzservice Leibenzeder - Versicherungsmakler Emmendingen || Freiburg Leibenzeder Finanzservice

ACHTUNG - Änderung des Rechnungszinses ab 1.1.2017

Finanzstärke des Anbieters kann die Beiträge für BU-Policen beeinflussen

Augen auf beim „Winterschlussverkauf"!

wenn der Rechnungszins fürs Neugeschäft zum Jahreswechsel 2016/2017 auf 0,9 Prozent gesenkt wird, betrifft das keineswegs nur kapitalbildende Tarife, wie Lebensversicherungen, Riester- oder Rüruprenten, sondern auch Produkte zur Risikoabsicherung wie Berufsunfähigkeits-Versicherungen. Dies ist ein historischer Niedrigstand.

Für die Kalkulation gleichbleibender Beiträge wird ein Deckungskapital aufgebaut, das mit dem Rechnungszins verzinst wird. Sinkt dieser, führt dies bei Neuabschlüssen zu steigenden Beiträgen – auch bei den Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Sie können sich hier sebständig einen Tarif berechnen. Dies ersetzt jedoch KEINE detaillierte Beratung!

Nachfolgend sehen Sie wie sich die Zinsen in den letzten Jahren entwickelt haben. Für den Versicherten und Sparer bedeutet dies, dass seine Verträge in den letzten Jahren immer „teuer" wurden.

  • 01.01.1980: 3 Prozent,
  • 01.07.1986: 3,50 Prozent,
  • 01.07.1994: 4 Prozent,
  • 01.07.2000: 3,25 Prozent,
  • 01.01.2004: 2,75 Prozent,
  • 01.01.2007: 2,25 Prozent,
  • 01.01.2012: 1,75 Prozent,
  • 01.01.2015: 1,25 Prozent,
  • 01.01.2017: 0,9 Prozent.

Welche Auswirkungen hat das auf Versicherungen?

Aufgrund der Absenkung des Garantiezinses werden vor allem die garantierten Leistungen in der Altersvorsorge und in der Berufsunfähigkeit reduziert. Besonders deutlich wird diese Senkung bei Verträgen mit langer Laufzeit. So müssen über die Jahre deutlich mehr Beiträge bezahlt werden wie in der Vergangenheit. Auch der sogenannte garantierte Rentenfaktor für fondsgebundene Policen, sinkt. Im Bereich der Risikoabsicherung, also den biometrischen Risiken wie Berufsunfähigkeit, Grundfähigkeitsversicherung, oder auch Erwerbsunfähigkeitsversicherung, hat die Zinssenkung zur Folge, dass die Beiträge steigen werden.

Im Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) hat man eine – wenig beachtete, aber gravierende – Veränderung an der Mindestzuführungsverordnung vorgenommen. Diese regelt, die Überschussverteilung an die Kunden. Sie eröffnet Versicherungen die Option, Verluste beim Kapitalanlageergebnis durch eine Art Quersubventionierung mit Risikogewinnen auszugleichen.

Als bittere Konsequenz könnten drastische Kürzungen bei der Überschussbeteiligung und damit steigende Prämien bei BU-Kunden entstehen. Sogar eine repressive Regulierungspolitik bei den Leistungsanträgen ist zu befürchten.

Dazu unser Tipp:

Wer eine BU-Versicherung abschließen will, sollte dies unbedingt noch in 2016 tun. Legen Sie besonderes Augenmerk auf die Anbieterauswahl: Kapitalkraft wird nun also auch bei der BU-Versicherung zum zentralen Auswahlkriterium.

Bei der Auswahl der Versicherungsgesellschaft spiele mehrere Faktoren eine Rolle.

Sicherlich ist der Rechnungszins die Grundlage der Kalkulation. Jedoch spielen auch Überschussbeteiligung, allgemeine Finanzstärke, Leistungsfälle und Brutto/Nettobeitrag eine gravierende Rolle.

Sollten Sie also Ihre Arbeitskraft noch nicht abgesichert haben, oder einen alten Vertrag haben, vereinbaren Sie einen Termin um Ihren persönlichen Bedarf analysieren zu lassen.

Wir sind nur einen Telefonanruf oder einen Klick von Ihrem persönlichen Wunschtermin entfernt.

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