Wie hat sich 2016 das Geld entwickelt - Finanzservice Leibenzeder - Versicherungsmakler Emmendingen || Freiburg Leibenzeder Finanzservice

Das wurde aus 100.000 Euro im Jahr 2016

Das wurde 2016 aus 100.000 Euro

Nach einem schwachen Jahresauftakt 2016 waren viele Anleger verunsichert. Im Verlauf des Jahres erholten sich aber viele Titel und lieferten eine wahre Aufholjagd hin. Speziell Aktien und Rohstoffe liefen gut und machten das Börsenjahr versöhnlich. Wir zeigen Ihnen ausgewählte Tops und Flops des Jahres 2016.

Platz 27: Anleger hatten mit Nigerianischen Titel 2016 wahrlich keine Freude. Sie machten ein sehr schlechtes Geschäft. Nicht die Aktien waren der Unglücksbringer, denn der Leitindex Nigeria All Share verlor „nur" 7 %. Vielmehr lag es daran, dass der bevölkerungsreichste afrikanische Staat stark von den Öleinnahmen abhängig ist. Am 20. Juni gab die Zentralbank die Anbindung der heimischen Währung Naira an den Dollar auf. Daraufhin erfolgte eine deutliche Abwertung des Naira zu vielen Währungen und machte die Aktien aber zum weltweit größten Verlustbringer. Wer zu Beginn des Jahres 2016 theoretisch 100.000 Euro an der Börse in Nigeria investierte, hat jetzt nur noch 61.390 Euro auf dem Konto. Glücklicherweise ist der Handel für Privatanleger stark eingeschränkt und diese können in Nigeria kaum investieren.

Platz 24: China ist nicht mehr die Lokomotive der Welt. Die Entwicklung bereitet Anlegern weltweit seit knapp 2 Jahren Sorge. Die Börse mit seinem Leitindex CSI300 ging in die Knie und verlor im vergangenen Jahr über elf Prozent. Die gleichzeitige Abwertung des Yuan zum Euro brachten Anlegern die 100.000 Euro in den Index investiert hatten letztlich nur noch 84450 Euro.

Platz 23: Ein äußerst knappes Votum der Briten für einen Austritt aus der Europäischen Union schockte am 24. Juni Europa die ganze westliche Welt. Zwar erholte sich der britische Aktienmarkt – wie auch andere europäische Börsen – von dem Schock recht schnell, jedoch steht das britische Pfund selbst weiter unter massivem Druck. Gegenüber dem hat es in diesem Jahr gut 13 Prozent verloren und damit so viel wie keine andere Hauptwährung. Aus 100.000 in Pfund investierten Euro wurden so nur noch 86.980 Euro.

Platz 21: Seit vielen Jahren raten wir von einem Sparbuch ab, denn hiermit lässt sich nichts mehr verdienen. So war es auch 2016. Von anfänglichen 100.000 Euro bleibt zumindest vor Inflation gerade einmal 50 Euro – immerhin 0,05 Prozent.

Platz 20: Auch europäische Werte enttäuschten im letzten Jahr. Die 50 wichtigsten Werte sind im Euro Stoxx 50 versammelt. Dieser musste Verluste von über 12 % zur Jahresmitte hinnehmen welche glücklicherweise wieder aufgeholt wurden. Dennoch wurden aus 100.000 in den Index investierten Euro lediglich 100.700 Euro. Unbedeutend mehr wie auf dem Sparbuch. Schlechteste Europäische Börse war in 2016 die Portugiesische. Der Portugiesische Leitindex PSI 20 verlor im vergangenen Jahr mehr als elf Prozent.

Platz12: Das gelbe Metall hat 2016 ein Comeback gefeiert. Nach über fünfjährigen Talfahrt glänzte Gold im Jahr 2016 wieder. In Dollar gerechnet steht der Gewinn zwar nur bei 8% und gehört nicht zu den Top Performern der Rohstoffe. Aus 100.000 investierten Euro wurden aber dennoch 112.040 Euro. Bis zum Sommer war der Goldpreis in Dollar gerechnet sogar um knapp 30 Prozent geklettert. Nach der Wahl Trumps zum neuen Präsidenten und der Hoffnung auf eine starke US Wirtschaft schmolzen die Gewinne aber ab. Negativ ausgewirkt haben sich auch 3 weitere Zinsschritte der FED.

Platz 10: Auch Schwellenländer haben 2016 von der Suche nach alternativen Investitionsmöglichkeiten profitiert. Durch steigende Kapitalmarktzinsen – sprich Anleiherenditen – in den USA belasteten zwar gerade die auf Dollar lautenden Anleihen der Schwellenländer. Unterm Strich bleibt dennoch ein erfreulicher Gewinn. Von anfänglich investierten 100.000 Euro in einen auf Dollar-Emerging-Market Bonds lautende Anleihen, stehen jetzt 113.200 Euro zu Buche.

Platz 8: Der kleine Bruder von Gold hat sich im vergangenen Jahr deutlich besser geschlagen. Auf Basis des Dollarkurses stieg der Silberpreis um rund 15 Prozent. In Euro ausgewiesen sogar 18,56% Gewinn. Der große Vorteil von Silber ist, dass Silber auch als Industriemetall genutzt wird und sich wachsender Beliebtheit erfreut. Aus 100.000 angelegten Euro wurden in 2016 118.560 Euro.

Platz 6: Schwere Turbulenzen zeichneten die russische Börse in der Vergangenheit. Vom Absturz zu Beginn des Jahres ist aber nichts mehr zu sehen. Der Rubel und der Leitindex Micex erholten sich deutlich. Die Hauptgründe dafür sind neben einem steigenden Ölpreis auch die Wahl Trumps und damit verbundener Hoffnungen zu einem besseren Verhältnis zwischen den USA und Russland. Die Aufwertung des Rubels zum Euro machte aus 100.000 angelegten Euro satte 152.950 Euro zum Jahresende.

Platz 3: Völlig unbeachtet hat sich Kasachstan entwickelt. Mit nur 9 Titeln im Index Kase ist dieser sehr klein. Dennoch hatten es diese Titel in sich. Als zweitgrößter Ölexporteur im postsowjetischen Raum profitierte Kasachstan deutlich vom seit Mitte Februar wieder gestiegenen Ölpreis. Es gilt aber generell zu beachten, dass die Werte an kleinen illiquiden Börsen deutlich stärker schwanken als an großen Märkten. Die Anleger hatten trotzdem Ihre Freude: Wer 100.000 Euro in den Kase-Index investierte, machte einen Gewinn von 66,27 Prozent.

Platz 2: Seit Jahren eine wahre Perle und für Investoren war die Wahl ein Traum: Pablo Kuczynski, der im Sommer gewählte Präsident Perus gilt als liberal und wirtschaftsfreundlich. Die Börse honorierte schon Wochen vor der Wahl den vermeintlich neuen Präsidenten. Im Leitindex Peru General S&P/BVL sind viele Minenwerte notiert – welche vom Anstieg der Minenpreise profitierten. Satte 59% stieg der Index stieg im vergangenen Jahr. Die Aufwertung des Sols gegenüber dem Euro freute die Investoren besonders. So wurden aus einer Investition von 100.000 Euro ein Gewinn von 67.210 Euro. 2015 hatte die Börse allerdings ein Drittel verloren und zeigt wie riskant Einzelwetten auf Schwellenländer sind.

Platz 1: Politische Turbulenzen haben dem brasilianischen Aktienmarkt nicht geschadet. Dieser war kaum zu bremsen. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten startete er dann aber richtig durch. Nicht zuletzt das Amtsenthebungsverfahren gegen Staatschefin Dilma Rousseff befeuerte die Aktienkurse, weil dadurch die Präsidentin abgelöst wurde, die das Land in die Rezession und den größten Korruptionsskandal aller Zeiten getrieben hatte. Inzwischen bestehen auch gegen die Regierung und Ihren Präsidenten Michel Temer Korruptionsvorwürfe. Doch auch das bremste die Hausse nicht. Auch nicht die Tatsache, dass das Land immer noch in der Rezession feststeckt. Sei es drum – in der Landeswährung gerechnet stieg Brasiliens Leitindex Bovespa um 39 Prozent. Eine noch deutlichere Aufwertung der Landeswährung Real machte die Anleger glücklich. Unter dem Strich bleibt für die Anleger nach 100.000 in Brasiliens Leitindex investierten Euro ein Gewinn von 76.160 Euro. So viel gab es in keiner anderen Anlageklasse

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