Börsen Tipps & Börsen Begriffe

Erstellt von Falk Leibenzeder am 30. September 2021

 

Sparbücher, Lebensversicherungen und Tagesgeld bringen keine Zinsen mehr. Es sind inzwischen wahre Geldvernichtungsmaschinen geworden. Klingt verrückt, ist aber so.

Sparen ist in diesen Zeiten vermeintlich nicht mehr einfach. Durch die inflationäre Geldmenge wird das Vermögen der Sparer sukzessive entwertet. Es kommt faktisch einer Enteignung gleich. Negativzinsen leisten ihr übriges. Minuszinsen lassen immer mehr Sparer zum Investor werden, und das ist gut so. Eine gesteigerte Inflationsrate von inzwischen annähernd fünf Prozent beschleunigt die Geldvernichtung zusehends.

Vor diesem Hintergrund möchten wir Alternativen zu den klassischen Sparanlage Tagesgeld, Lebensversicherung und Bausparvertrag geben, Welche guten Geldanlagen und Tipps zum Vermögensaufbau solltest Du beachten. Wir erläutern Wertpapiere, die neben Inflationsschutz auch Schutz vor Negativzinsen, mit aussichtsreicher Rendite bieten. Wie wir schon öfters erwähnt haben, sind Sachwerte die einzigen sinnvollen Möglichkeiten zum Vermögensaufbau.

Sachwerte sind reale Güter und Dinge, die Du physisch anfassen kannst. Also Aktien, Immobilien, Edelmetalle, Grund & Boden, Rohstoffe, Beteiligungen. Bei Aktien besteht zwar grundsätzlich die Möglichkeit von größeren Schwankungen, aber das gilt es auszusitzen. Rücksetzer bieten allerdings immer die Möglichkeit von Nachkäufen

Ergänzend erklären wir gängige Begriffe, die Dir auf dem Weg an die Börse begegnen.

Börsenkurse

Börsenkurse im Ticker

Börsen Begriffe für mehr Know-how

Aktien

Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil an einer Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft verbriefen. Im Gegensatz zu einem Zinspapier, welches lediglich Geldvermögen ist, handelt es sich bei einer Aktie um eine Beteiligung am Produktivvermögen eines Unternehmens und damit einen Sachwert.

Investmentfonds

Ein Investmentfonds beinhaltet einen Mix aus vielen verschiedenen Aktiengesellschaften. Mit dem Erwerb eines Fonds, kaufst Du einen Anteil. Hier hast Du eine breite Streuung in unterschiedliche Titel und eine sehr hohe Sicherheit. Ein Fondsmanager oder ein Team aus Managern entscheidet über die Gestaltung und die Investitionen. Dafür werden Gebühren fällig. Neben Ausgabeaufschlägen und Verwaltungsgebühren werden bei guten Ergebnissen auch Performance-Fees fällig. Somit muss ein aktiv gemanagter Fonds ca. 1,5% Plus machen, um für den Anleger keine kosten zu erwirken. Wir haben eine spezielle Software, mit der wir alle auf dem deutschen Markt erhältlichen Fonds vergleichen können. Mit Investmentfonds hast du einen Sachwert. Es ist unwahrscheinlich, dass alle Titel innerhalb des Fonds gleichzeitig pleitegehen. Daher besteht hier der größtmögliche Schutz eines Vermögens.

ETF´s

ETF´s sind in letzter Zeit immer öfter in den Medien. Es gibt Vor- wie auch Nachteile. Sie sind jedoch NICHT das Allheilbringende Mittel. Das haben wir bereits in den Beiträgen „ETF – Die ultimative Form zum Vermögensaufbau? Und ETF – Zur Altersvorsorge geignet? Ausführlich beschrieben. Exchange Tradet Funds sind passive Fonds und werden auch als Indexfonds bezeichnet. ETF bilden einen entsprechenden Index nach und verursacht dadurch weniger Kosten. Die wenigsten ETF schlagen jedoch aktiv gemanagte Fonds. Der vermeintliche Kostenvorteil wird durch uns ausgehebelt, da wir spezielle Konzepte mit entsprechenden Gebührenmodellen haben.

DAX

Der DAX ist der bedeutendste Deutsche Aktien Index. Er beinhaltet die dreißig größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen am Aktienmarkt.

 

Welche Geldanlagen sind sinnvoll?

Welche Wertpapiere bieten ausreichend Schutz?

 

Aktien stellen zwar einen Sachwert dar, da Du einen Teil des Unternehmens erwirbst. Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens ist dein Kapital mit dem Unternehmen untergegangen. Daher bieten Sie nur bedingten Schutz.

Mit Investmentfonds hast du einen reinen Sachwert. Achte aber bitte darauf, dass Dein Fonds in einem Depot gehalten wird. Investmentfonds in einer Fondspolice gelten NICHT als Sachwert und sind im Falle der Insolvenz der Versicherungsgesellschaft nur bedingt vor dem Verlust Deines Vermögens geschützt. Hältst du einen Fonds hingegen im Depot ist es unwahrscheinlich, dass alle Titel innerhalb des Fonds gleichzeitig pleitegehen. Wie wir oben schon geschrieben haben, sind in einem Fonds bis zu mehreren tausend Einzeltiteln enthalten. Daher besteht hier der größtmögliche Schutz eines Vermögens.

ETF sind nur bedingt als Sachwert zu verstehen. Du investierst zwar vielleicht in einen Aktien ETF. Da ETF aber nur einen Index nachbilden kann dieser entweder physisch oder synthetisch repliziert sein. Daher lohnt es sich ganz genau zu schauen wie dein gewünschter ETF konzipiert ist. Als Beimischung sind ETF geeignet. Wir würden jedoch aktive Fonds den ETF vorziehen.

 

Börsen Begriffe zu Aktien:

 

Aktie

 

Stammaktie

Es gibt mehrere Formen von Aktien. Neben den Vorzugsaktien gibt es die häufigste Form der Inhaber-Stammaktie. Sie kann ohne größere Einschränkungen und Formalitäten ge- und verkauft werden. Bei Aktien, die auf den Namen des Aktionärs laufen ist das komplizierter. Stammaktienbesitzer haben ein Stimmrecht auf der Hauptversammlung des Unternehmens.

Vorzugsaktie

Das Gegenstück zur Stammaktie sind die Vorzugsaktien ohne Stimmrecht. Der Vorteil gegenüber Stammaktien sind höhere Dividendenzahlungen gegenüber den Stammaktien. Vorzugsaktien genießen allerdings kein Stimmrecht auf der Hauptversammlung.

IPO

Bevor ein Unternehmen erstmals an die Börse geht, unterbreitet es ein erstes öffentliches Angebot zur Zeichnung von Aktien. (initial point offering) Oftmals bieten IPO´s spannende Möglichkeiten seinen Einsatz in kurzer Zeit zu vermehren. Die Facebook Aktie kostete 2012 beim Börsengang 38 Dollar. Heute sind dafür 379 Dollar auf den Tisch zu legen. Das ist jedoch kein Garant für die Zukunft. Denn kurz nach Börsenstart sackte die Aktie erst einmal auf knapp 18 Dollar ab.

Wir bieten in Kooperation mit einem Family Office eine interessante Investitionsmöglichkeit für eine Pre-IPO, also die Finanzierungsrunde. Dieses Unternehmen wird langfristig disruptive Auswirkungen auf die Klein- und Mittelständischen Unternehmen bewirken.

Dividende

Als Dividende wird der Teil des Gewinns bezeichnet, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Eine Dividendenrendite ist das Verhältnis von gezahlter Dividende zum Aktienkurs. Die Dividende wird auch oftmals als der Angst bezeichnet. Mit der Investition in dividendenstarke Unternehmen kann sich langfristig auch ein zweites Einkommen aufgebaut werden. Ein Unternehmen mit starker Dividende von aktuell 6,38% p.a. ist Exxon Mobil (ISIN US30231G1022). Je nach Aktienkurs können Dividendenrenditen aber stark schwanken.

Performance

Der Erfolg oder Misserfolg einer Aktie oder eines Fonds wird hauptsächlich durch die Performance getragen. Diese berechnet sich aus der Differenz des aktuellen Kurses und dem Kaufkurs plus Dividende. Der daraus entstehende Betrag wird ins Verhältnis zum Kaufkurs gesetzt. Die Wertentwicklung wird oft auch als Aktienrendite bezeichnet.

Volatilität

Als Volatilität wird die Schwankungsbreite einer Aktie oder Fonds bezeichnet. Die Volatilität bemisst somit auch das Risiko eines Wertpapiers. Je höher die Volatilität, desto höher das Risiko auf Wertverluste.

Aktienrückkauf

Unternehmen können Aktien zurückkaufen. Die Gesellschaften nutzen diese Möglichkeit, um keine Dividende zahlen zu müssen. Im Gegenzug dazu steigen die Kurse, womit die Aktionäre belohnt werden.

Depot

Egal ob Du Aktien oder Fonds kaufst, du brauchst zwingend ein Depot. Das kann ein Depot bei der Hausbank, einem Onlinebroker oder einer spezialisierten Investmentbank sein. Dort werden deine Aktien verbucht und Du hast täglichen Einblick über die Entwicklungen.

Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV

Wann ist der beste Zeitpunkt eine Aktie zu kaufen? Wann ist Sie günstig, wann ist sie teuer? Das Kurs-Gewinn-Verhältnis gibt hierüber Aufschluss. Der aktuelle Aktienkurs wird ins Verhältnis zum Gewinn je Aktie gesetzt. Das KGV gibt Aufschluss darüber, wie lange es dauert, bis du bei konstanten Gewinnen Deinen Geldeinsatz wieder herausbekommen hast.

Cashflow

Jedes Unternehmen sollte einen positiven Cashflow haben. Je höher der Cashflow, desto gesünder und leistungsstärker ist das Unternehmen. Soll eine Aktie bewertet werden, fließt diese Kennziffer in das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) ein. Grundsätzlich gilt, je günstiger eine Aktien an der Börse, desto niedriger ist das KCV.

Kurs-Buchwert Verhältnis

Für die Aktienbewertung wichtig, ist neben dem KGV auch das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Das KBV ist das Verhältnis der ausgegebenen Aktien zum buchhalterischen Unternehmenswert (Eigenkapital minus Verbindlichkeiten). Auch hier gilt, je günstiger die Aktie, desto niedriger ist der Wert des KBV.

 

Börsen Begriffe zu Investmentfonds

Aktionäre und Fondsbesitzer

 

Investmentfonds

Wie oben schon erwähnt gibt es unterschiedliche Investmentfonds. Es gibt aktive und passive Fonds. Je nach Fonds werden unterschiedliche Investmentkonzepte zugrunde gelegt. Das können einzelne Länder, Regionen, Länder, Branchen oder Technologien sein. Zudem unterschiedliche Risikoklassen. Geldmarktfonds, Rentenfonds, Mischfonds oder Aktienfonds. In einen Fonds sammelt die Kapitalverwaltungsgesellschaft das Geld von den Anlegern ein, um dies gewinnbringend in den jeweiligen Fonds anzulegen.

Aktiv gemanagte Fonds

Bei einem aktiv verwalteten Fonds entscheidet der Fondsmanager oder das Team über das Anlageuniversum und die Strategie. Die Fondskosten sind höher als in einem passiven Fonds. Aus der Historie heraus entwickeln sich aktive Fonds trotz höherer Gebühren besser als passive Fonds. Wie schon erwähnt haben wir hier auch noch spezielle Gebührenmodelle, die aktive Fonds noch einmal interessanter machen.

Passiv gemanagte Fonds

Das Pendant zu den aktiven Fonds, sind die passiven Fonds. Besser bekannt auch als ETF. Hier gibt es keinen Fondsmanager. ETF bilden lediglich den Vergleichsindex, wie beispielsweise den MSCI World oder den DAX ab. Die Kosten sind deutlich geringer als in einem aktiven Fonds. Als Beimischung in einem Depot sicherlich geeignet, aber ein reines ETF Depot halten wir nicht für zielführend.

Ausschüttende Fonds

Investierst Du in Fonds, solltest du Dir Gedanken machen, ob du regelmäßige Ausschüttungen aus den Gewinnen der Fonds erhalten möchtest. Dann wählst du diese Variante. Diese Fonds investieren auch zielgerichtet in Aktien und Unternehmen mit hoher Dividendenrendite.

Thesaurierend

Falls Du keine Ausschüttungen benötigst, ist die thesaurierende Variante besser. Wir empfehlen diese Form auch bevorzugt. Der Zinseszins lohnt sich für Dich langfristig. Gewinne werden hier nicht ausgeschüttet, sondern den Fondsanteilen zugeschrieben und erhöhen somit den Fondswert.

Kosten und Gebühren

Aktiv gemanagte Fonds haben Ausgabeaufschläge von bis zu 6 Prozent. Es gibt jedoch Direktbanken und Onlinebroker, bei denen Rabatte möglich sind. Der Vorteil unserer Beratung neben der persönlichen Betreuung sind unsere speziellen Gebührenmodelle. So reduzieren wir die Ausgabeaufschläge um bis zu 100 Prozent, können Depotgebühren übernehmen und keine erneute Ausgabeaufschläge bei Fondstauch veranschlagen. Wir liegen damit bei den Gebühren von ETF sehr nah. Es lohnt sich also, sich mit uns über entsprechende Investments zu unterhalten. 😉

Kosten bzw. Steuern fallen aber bei beiden Arten an, wenn der Fonds verkauft wird.

Anlagestrategien oder Asset Allokation

Bevor Du die ersten Investments tätigst, solltest Du Dir eine Strategie zugrunde legen. Investierst du gerne in unterbewertete Aktien, Wealth oder Growth Fonds, spezielle Regionen, Branchen, Krypto, Edelmetalle oder Technologien. Ein ausgewogenes Portfolio bringt Dich langfristig zum Ziel. Anhand Deines Vermögens und Deiner Ausrichtung können die gewünschten Strategien gewählt werden.

Sondervermögen

Fonds sind sogenanntes Sondervermögen. Es gibt allerdings auch ETF die nicht darunterfallen. Hier gilt besonderes Augenmerk. Sondervermögen muss strikt vom Unternehmenskapital getrennt gehalten werden. Im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft wird das Sondervermögen somit nicht zu Schuldentilgung der Gesellschaft herangezogen. Das Geld des Investors ist also sicher gegenüber Gläubigern geschützt.

Cost-Average-Effekt

Der sogenannte Durchschnittswerteffekt ist gerade bei monatlichem Sparplan eine Waffe. Die historischen Charts zeigen, dass jeder 10-Jahres Zeitraum seit Anbeginn der Börse ein positives Ergebnis abliefert. Den richtigen Zeitpunkt wirst Du beim Investieren nie treffen. Regelmäßiges Anlegen ist daher entscheidend. Da Du bei einem Fonds Anteile kaufst, wird so über die Zeit ein entsprechender Durchschnittswert/ Kaufpreis erzielt. Einmalanlagen lassen sich über mehrere Monate investieren, um auch hier von unterschiedlichen Kursen zu profitieren. Bei niedrigen Kursen werden prozentual mehr Anteile gekauft als bei hohen Preisen.

 

Börsen Begriffe zu Bewertungskennzahlen

Bewertungskennzahlen

 

Alpha

Ist das Alpha positiv, bedeutet das, dass sich der Fonds im Vergleich zum restlichen Markt besser entwickelt hat. Das Fondsmanagement hat also gute Arbeit geleistet und für die Anleger einen überdurchschnittlichen Mehrwert erzielt.

Beta

Die Kennzahl Beta zeigt an, wie sehr ein Fonds im Vergleich zum Markt schwankt. Bei einer Beta Zahl von drei, schwankt der Fonds dreimal so stark wie der gesamte Markt.

SRRI

Die Kennzahl SRRI steht für „Synthetic Risk and Reward Indicator“. Hat ein Fonds eine hohe SRRI bedeutet das, dass er neben einem höheren Risiko auch eine höhere Schwankungsbreite hat. Der Verlust von eingesetztem Kapital ist höher als bei einem niedrigen SRRI. Eine SRRI kann sich jederzeit ändern und ist kein Garant für die zukünftige Entwicklung des Fonds.

Sharp Ratio

Mit der Sharp Ratio wird die Überrendite eines Fonds gemessen. Eine Sharpe-Ration größer eins bedeutet, dass gegenüber einer weniger risikoreichen Anlage eine Überrendite erwirtschaftet wurde. Je höher der Wert ausfällt, desto besser ist der Fonds.

Anleihen

Anleihen sind zinstragende Wertpapiere. Der Gläubiger erhält das Recht auf eine Zahlung vereinbarter Zinsen und Rückzahlung seiner Einlage. Derjenige der anleihen verkauft, erhält dafür Geld vom Käufer. Es wirkt fast wie ein Kredit auf Zeit. Zu einem bestimmten Zeitpunkt muss die Anleihe vom Emittenten zurückgenommen werden. Möchte der Käufer nicht so lange arten, kann er das verbriefte Rückzahlungsversprechen auch vorher an der Börse verkaufen.

Bei Unternehmensanleihen kann dieser vorzeitige Verkauf an der Börse unter Umständen nicht möglich sein.

Kupon

Mit dem Begriff Kupon wird eine Verzinsung von Anleihen gemeint. Dieser Zins wird jährlich an die Anleger ausgezahlt. Falls Dir die Begriffe Zinsschein oder Dividendenschein begegnen, ist das gleiche gemeint wie ein Kupon/Coupon.

Rendite

Zinsen sind zwar schön und gut, aber nicht das entscheidende. Viel wichtiger als der Zins, den die Anleihe verspricht, ist eine potenzielle Rendite. Diese ergibt sich aus Kursgewinnen und dem Zinskupon. Achte aber bitte auf die richtige Anleihe. Mit Bundesanleihen erzielst Du keine gewinne mehr, sondern bringst faktisch noch Geld mit. Für die 15-jährige Bundesanleihe gibt es aktuell -0,107% Zins. Berücksichtigst Du dann noch die Inflation von ca. 3 Prozent machst Du ein Minusgeschäft. Du erhältst also weniger Geld als Du ursprünglich eingezahlt hast.

Zertifikate

Die intelligentere Variante der Anleihen sind Zertifikate. Die Verzinsung und der Rückzahlungspreis hängen von der Börsenentwicklung ab. Eine Aktienanleihe von Adidas beispielsweise (DE000A1EWWW0), die am 16.8.2021 fällig wurde, wirft 6,1 Prozent p.a. ab. Das ist schon sehr ordentlich und allemal besser als Tagesgeld.

Gegensätze stoßen sich ab.

Es klingt wie ein Paradoxon, aber Anleihekurse und Zinsen entwickeln sich entgegengesetzt. Sehen wir steigende Zinsen am Markt, fallen die Kurse der Anleihen. Anleger würden in dieser Situation eher zu den höher verzinsten Anleihen greifen, da die Wertpapiere im Preis sinken. Gleiches gilt auch umgekehrt.

Inflationsschutz

Glücklicherweise gibt es am Markt auch Anleihen, die an die Inflationsrate angepasst werden. Das bedeutet, dass der Nominalbetrag an die Inflationsrate angepasst wird. Ist der Zinssatz auf einen festen Rückkaufspreis festgeschrieben steigen mit der erhöhten Inflation auch die Zinsen. Es besteht also ein Kaufkrafterhalt.

Steuerpflicht

Beachte bitte, dass Du bei allen Gewinnen Steuern entrichten musst. Börsengewinne werden pauschal mit Kapitalertragssteuer und Solidaritätszuschlag versteuert. Also 25 Prozent plus Soli. Alles was deinen Freibetrag von 801 Euro als Single der 1602 Euro als Paar übersteigt wird damit versteuert.

 

 

 

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